ABC-Ausrüstung

Rat zu Tauchausrüstung

Tauch - Professor

Die richtige Maske
Das wichtigste primär Entscheidende ist die Passform. Egal was draufsteht, egal welche Farbe, egal welches Design … in erster Linie muss sie dicht sein. Als nächstes Indiz für die Entscheidungsfindung dürfte der Komfort dienen. Drückt sie irgendwo ? Sie muss bequem sein. Danach folgt das Volumen und die Sicht. Grossvolumige Masken bringen meist eine recht gute Sicht, sind aber auch etwas schwerer auszublasen als kleine. Als nächstes Indiz dürfte die Farbe / persönliche Vorliebe zum Tragen kommen. Tip: schwarze Masken sehen länger gut aus als transparente, schränken aber auch das Sichtfeld ein. Für Fehlsichtige gibt es Masken mit standartmäßig austauschbaren Gläsern von ca. -3,5 bis + 3,5 Dioptrien. Man kann sich aber auch individuelle Gläser schleifen lassen oder Einweg Kontaktlinsen benutzen.

Der ideale Schnorchel
sollte leicht auszublasen sein (mit Ventil) nicht zu lang sein (Totraum) und einen möglichst großen Durchmesser (Atemkomfort) haben. Entgegen der irrigen Annahme ein Schnorchel diene primär dazu Meeresorganismen aus Löchern heraus zu prokeln, kann man durchaus durch ihn an der Oberfläche atmen. Auf das Ausblasventil muss allerdings verzichtet werden, falls man den Schnorchel ggf. auch als Beatmungsinstrument einsetzen will. Das funktioniert nämlich nicht.

Die perfekte Flosse
Sie sollte der Muskulatur angemessen sein und dem Tauchverhalten. Eine weiche Flosse ist leicht und bequem zu “treten” bringt allerdings neben wenig Krämpfen auch wenig Vortrieb. Für Binnenseen durchaus OK, für die offene See bei entsprechender Stömung unmöglich. Schwimmbad oder Schnorchelflossen, also Flossen mit integriertem Schuh haben im Tauchsport nichts verloren. Wir tauchen Geräteflossen mit Neoprenfüßlingen auf Grund der besseren Kraftübertragung, der Isolation und des Schutzwirkung des Füßlings.
Harte (Gummi-)Flossen haben hervorragenden Vortrieb, benötigen aber auch eine entprechende Muskulatur bzw. Technik da sie sonst sehr schnell Krämpfe verursachen (wie wär es denn mit etwas Training?)
Splitfin etc… der recht erfolgreiche Versuch durch verschiedene Komponenten weich zu tretende Flossen mit guten Vortriebseigenschaften zu schaffen. Diese Bauform “zaubert” aus quasi jeder Bewegung Vortrieb. Nachteil: relativ teuer, ziemlich empfindlich und unkontrollierbare Sedimentaufwirbelung.
Eine Sinnvolle Ergänzung für alle Geräteflossen sind so genannte Springstraps, Edelstahlfedern die das Flossenband ersetzen und unkaputtbarer sind. Sie beschleunigen und erleichtern das An- und Ausziehen der Flossen.

 

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